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37. Internationales Turnier um den Chemiepokal im Boxen
5.-7. Februar 2009

Ring frei für das älteste und einzigste internationale Amateurboxturnier Deutschlands.


WIE ALLES BEGANN?

Es war im Sommer 1969, als Achim Wolf, seit 1953 AIBA-Kampfrichter und anerkannter Boxexperte, auf eine neue Tendenz in der Welt des Boxsportes aufmerksam wurde. Er hatte beobachtet, dass immer mehr Boxverbände dazu übergingen, Boxturniere zu veranstalten, um ihre Athleten optimal auf Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympia einzustimmen. Nur diejenigen Fighter, die durch Turnierboxen trainiert waren, hatten eine Chance, das Siegerpodest zu erlangen.
"Auch wir müssen uns etwas einfallen lassen", hatte der Experte im kleinen Kreis hallescher Boxfunktionäre damals festgestellt. Schnell fanden die Funktionäre viele, die das Vorhaben, ein internationales Turnier zu organisieren, unterstützten. Auch der Name für ein solches Turnier war schnell gefunden: In einer Gegend, die von Chemieindustrie bestimmt war, lag nichts näher, als dem Wettstreit den Namen "Chemiepokal" zu geben.
Bereits am 5. August 1970 war es soweit. Zum ersten Mal ertönte in der halleschen Eissporthalle der Gong zu einem internationalen Boxkampf. 12.000 Zuschauer erlebten damals 82 Boxer aus zehn Ländern. Ein wirkliches Ereignis und obendrein der Beginn einer rekordverdächtigen Serie, denn: kein einziges Turnier auf dieser Welt sollte so lange und so kontinuierlich fortgeführt werden, wie der Chemiepokal.
Annähernd 3.000 Teilnehmer aus fast 60 Nationen stiegen bisher in der Saalestadt in den Ring, über eine halbe Million Menschen konnten bisher die spannenden Kämpfe life verfolgen. Sie sahen 16 Olympiasieger, ein knappes Dutzend Weltmeister und über 20 kontinentale Titelträger, die sich hier in die Wettkampflisten eingetragen hatten.


Die BESTEN

Die Statistik des Turniers schrieb Geschichte. So boxte sich hier der Kubaner Teofilo Stevenson im Olympiajahr 1972 an die Spitze durch, bevor er dreifacher Olympiasieger wurde. Elf Jahre später besiegte ein internationaler Nobody bereits im Viertelfinale des Turniers den kubanischen Olympiasieger und Weltmeister Jose Gomez - Henry Maske.
Auch hallesche Größen wie Vizewelt- und Europameister Siegfried Mehnert schrieben ebenso Turniergeschichte. Ihm gelang es ebenso wie Henry Maske, den Chemiepokal fünfmal für sich zu entscheiden. Mehr Erfolge hatten nur zwei Boxer zu verzeichnen: Ottomar Sachse konnte das Turnier sechsmal gewinnen und Steven "Mr. Hollywood" Küchler, der mit sieben Siegen die ewige Bestenliste anführt.


Das SPONSORING

Auch 2007 gibt wieder die Weltelite im Amateurboxen in Halle ihr Stelldichein und es werden attraktive Kämpfe stattfinden sowie der ein oder andere Olympiasieger, Welt- und Europameister in den Ring steigen. Neue Einsichten, neues Management und neue Hoffnung, das Turnier verkleinert, die Starter handverlesen, die Publikumslieblinge aus Cuba vor Ort - Show und Flair ist garantiert. Die Eintrittspreise sind erschwinglich, die Hallenser und alle Boxfreunde können sich auf eine Boxgala der Extraklasse freuen.
Dieser traditionsreiche Wettkampf bietet allen Sponsoren und Förderern der Veranstaltung die besten Möglichkeiten zur eigenen Präsentation und Darstellung Ihrer Leistungskraft. In den Medien (Fernsehen, Rundfunk und den Printmedien) nimmt der Wettkampf seit Jahren einen festen Platz in der täglichen Berichterstattung ein. So wurden im Jahr 2003 über 2500 und im Jahr 2004 und 2005 über 3000 Besucher gezählt.
Der Chemiepokal im Boxen gehört neben den Halleschen Werfertagen und dem Mitteldeutschen Marathon zu den drei großen Sportevents der Saalestadt.
Unterstützen auch Sie den Landes-Amateur-Boxverband Sachsen-Anhalt und präsentieren sich einem breiten Publikum!